Monthly Archives: September 2019

Diverses: Zitateschatz

Foto: Jabs

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“Mir aber erscheint der Preis auf Erden: Von Frauenherzen verstanden zu werden.”  Theodor Fontane

Diverses: CARPE DIEM!

 

Foto: Jabs

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“Fort, dass wir müßig nicht die Zeit versitzen, die Stunde, die noch unser, lasst uns nützen.” William Shakespeare

Uckermark: Uckermark

Fotos: Jabs

Fotos: Jabs

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Ich will mit diesen Fotos nur die Meinung korrigieren, dass ich noch nie blühende Raps- und Mohnfelder in meiner Heimat auch farbig aufgenommen habe.

Diverses: Die deutsche Sprache…

Foto: Jabs

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Micha wies mich noch mal darauf hin, dass man sich im eigentlichen Sinne nicht selbst “entschuldigen” kann, man kann lediglich “um Entschuldigung bitten”!

„Ich entschuldige mich“.
Empörend auch deswegen, weil ja die semantisch nicht intakte Formulierung eine moralische Nullnummer ist. Man kann sich nämlich gar nicht selber entschuldigen. In dem Wort steckt immerhin der Begriff „Schuld“. Und niemand kann sich selber von Schuld freisprechen, sozusagen „sich entschuld(ig)en“. Das konnte nicht einmal Ödipus, der schuldlos – weil kenntnislos – schuldig Gewordene.
Wenn diese Banausen beiderlei Geschlechts – mal Rüpel, mal gedankenlose Politiker, mal die berüchtigten Jugendlichen mit der notorisch schweren Kindheit und mal potente Vergewaltiger –, wenn die auch nur einen Augenblick nachdächten nach ihren Taten, Untaten oft, Gemeinheiten fast immer, ob Nudelkoch oder Oberbürgermeisterin: dann müssten sie sagen „Ich bitte um Entschuldigung“. 
 

Diverses: Brottasche

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Ich kam vor sechzig Jahren in die Schule. Damals war das Pausenbrot eine in Pergamentersatzpapier eingewickelte Wurststulle, die man in einer ledernen Brottasche mitnahm.

Bücher: Ulrich Wüst: Randlage

Foto: Ulrich Wüst (Kraatz)

Foto: Ulrich Wüst (Kraatz)

Aus dem Text von Sasa Stanisic zum wunderschönen Buch Ulrich Wüsts über die Nordwestuckermark:

“Das kannst du in der Uckermark ja eigentlich nicht bringen: warten, dass etwas geschieht. Du musst hin, du musst wollen, musst selber machen, damitetwas geschieht, du musst Gesprächspartner finden und zuhören und preisgeben, träumen mit den sogenannten offenen Augen.
In der Welt wie Wüst sie abbildet, wird nicht gewartet, dass etwas geschieht.”

Kino: “Lord of the Toys”

Foto: Jabs

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Dieser preisgekrönte Dokumentarfilm über eine Dresdener Influencer-Szene zeichnet ein besorgniserregendes Bild einer Jugendkultur. Sehr beeindruckend ist, wie verdammt nah die Filmemacher an den Protagonisten dran waren. Viele Einstellungen ließen mich einfach verständnislos zurück.