Category Archives: Diverses

Diverses: Zitateschatz

Foto: Jabs

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“Mir aber erscheint der Preis auf Erden: Von Frauenherzen verstanden zu werden.”  Theodor Fontane

Diverses: CARPE DIEM!

 

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“Fort, dass wir müßig nicht die Zeit versitzen, die Stunde, die noch unser, lasst uns nützen.” William Shakespeare

Diverses: Die deutsche Sprache…

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Micha wies mich noch mal darauf hin, dass man sich im eigentlichen Sinne nicht selbst “entschuldigen” kann, man kann lediglich “um Entschuldigung bitten”!

„Ich entschuldige mich“.
Empörend auch deswegen, weil ja die semantisch nicht intakte Formulierung eine moralische Nullnummer ist. Man kann sich nämlich gar nicht selber entschuldigen. In dem Wort steckt immerhin der Begriff „Schuld“. Und niemand kann sich selber von Schuld freisprechen, sozusagen „sich entschuld(ig)en“. Das konnte nicht einmal Ödipus, der schuldlos – weil kenntnislos – schuldig Gewordene.
Wenn diese Banausen beiderlei Geschlechts – mal Rüpel, mal gedankenlose Politiker, mal die berüchtigten Jugendlichen mit der notorisch schweren Kindheit und mal potente Vergewaltiger –, wenn die auch nur einen Augenblick nachdächten nach ihren Taten, Untaten oft, Gemeinheiten fast immer, ob Nudelkoch oder Oberbürgermeisterin: dann müssten sie sagen „Ich bitte um Entschuldigung“. 
 

Diverses: Brottasche

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Ich kam vor sechzig Jahren in die Schule. Damals war das Pausenbrot eine in Pergamentersatzpapier eingewickelte Wurststulle, die man in einer ledernen Brottasche mitnahm.

Diverses: Leben in der Kleinstadt

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Gottfried Wilhelm Leibniz: 
“Alles, was mich körperlich und geistig beengt, kommt daher, dass ich nicht in einer großen Stadt wie Paris und London lebe, welche an gelehrten Männern Überfluss haben, von denen man lernen und von denen man sich helfen lassen kann. Denn es gibt vieles, was nicht durch einen einzigen ausgeführt werden kann. Doch hier trifft man kaum jemanden, mit dem man sich unterhalten kann.”

Diverses: Rätsel um Winnetou

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Jonathan liebt Indianer.

Vor einigen Tagen, in den Ferien an der Ostsee, sah er die Aufführung der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg. Oma kaufte die Eintrittskarten und Opa gab damit an, dass er den Schauspieler, der aktuell den Old Shatterhand gibt, persönlich kennt. Der Theaterbesuch befeuerte die Begeisterung für das Leben der Ureinwohner Nordamerikas enorm. So bemalte er nach dem Urlaubsende seinen gesamten Körper mit dickem wasserfestem Edding. Ob dieser “Kriegsbemalung” wusste seine Mutter nicht, “ob sie weinen oder lachen sollte”. Jetzt treibt den Kleinen ununterbrochen die Frage um, weshalb Winnetou keinen Federschmuck trägt. Seiner Meinung nach werden den Indianern doch Federn für ihre Heldentaten verliehen. Warum reitet nun berühmteste und vielleicht mutigste des Stammes der Apachen ohne Feder unterm Stirnband durch die Prärie? Alle Nachforschungen zu diesem Thema erbrachten bislang keinen rechten Erfolg. Auch Großvaters vermeintlich “allwissender” Computer vermochte keine zufriedenstellende Antwort zu geben.

In der letzten Nacht schlief er in Opas Bett und schrie unvermittelt mitten in der Nacht auf, um sofort danach weiterzuschlafen: “Ich habe die Lösung! Du musst einfach mal Old Shatterhand fragen, der weiß bestimmt, weshalb sein Blutsbruder Winnetou keine Feder trägt!”