Category Archives: Mattscheibe

Mattscheibe, Musik: David-Crosby-Porträt

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Das ist ein Hinweis auf eine anscheinend ungewöhnlich ungeschönte Biografie für Liebhaber der Beatmusik, die mittlerweile wohl das Rentenalter erreicht haben.
Diese Fernsehsendung kann auch als Beleg dafür herhalten, dass schillernde Typen, deren Musik wir als Halbstarke vergötterten, im Alltag auch ziemliche (Entschuldigung:) Arschlöcher sein gewesen sein konnten.
(Crosby, Stills, Nash and Young haben mit 4 Way Street ein “Jahrhundertalbum” abgeliefert!)

Mattscheibe, Musik: Fernsehkritik

Foto: Jabs

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Ina Müller ist mir in ihrer Sendung immer zu aufdringlich und anbiedernd. Und Hajo Schumacher ist mir “zu bemüht”. Und dann auch noch eine Tortenschlacht…
(Aber das wollte ich sehen:)

Wie lässig ist hingegen Sting! Und der Newcastle-United-Fan kann mit seiner Stimme einfach faszinieren.

Fussball, Mattscheibe: Kindermund

Foto: Jabs

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Bei einer im Mannschaftskreis gemeinsam angesehenen Fernsehübertragung eines Fußballspiel überrascht uns die siebenjährige Emma mit einer Frage: “Wie nennt man eigentlich eine Fußballspielerfrau?” Als wir rumrätselten unterbrach die Kleine schnell: “Soll ich es euch sagen? – Ballerina!”

(Was Wunder, dass die Reporterinnen der Frauenfußballweltmeisterschaft dieser Tage noch nicht auf eine so blumige Umschreibung für kapriziöse Spielerinnen wie Dzsenifer Marozsán gekommen sind.)

Fussball, Mattscheibe: “Der ganz große Traum”

Foto: Jabs

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Ein prominentes Schauspielerensemble versucht sich am Thema “Hervorragende Pädagogen”. Der vor Klischees strotzende Film ist aber nur ein Abklatsch des grandiosen “Club der toten Dichter”. Dabei will der Streifen Sebastian Groblers aus dem Jahr 2011 auch erklären, weshalb Fußball fasziniert und was dieser Sport bei jungen Menschen bewirken kann. Ich glaube das gelingt nur bei Menschen, die diesen Sport sowieso lieben.

Mattscheibe, Musik: Coldplay

Foto: Jabs

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Auch wenn man Popmusik nicht so mag: Diese Kapelle komponiert nicht nur sensationelle Lieder, sie liefert hier auch ein dramaturgisch wohl clever kalkuliertes, mit großer Dynamik aufgeführtes Konzert ab, das für meinen Geschmack schlicht perfekt und wirklich bombastisch ist. Ohnehin gehört für mich das Stück “Viva la Vida” zu den zehn Ohrwürmern der Musikgeschichte.

(“I hear Jerusalem bells are ringing
Roman Calvary choirs are singing
Be my mirror, my sword and shield
My missionaries in a foreign field
For some reason I can’t explain
I know Saint Peter won’t call my name
Never an honest word

But that was when I ruled the world”)
Mich fasziniert nicht nur, wie der wirklich smarte Chris Martin singt, sondern ganz besonders, wie er tanzt. (Und große Geste: Er gibt das Lied “In my Place” an seinen Trommler ab). Mit einem solchen Bewegungsgefühl müsste er auch ein klasse Fußballer sein. Und jeder fußballspielende Junge glaubt sicher ztu wissen, dass es das “perfekte Spierl” geben muss. Wenn ich mir dieses Konzert anhöre, werde ich immer an einen ständigen Kindheitstraum erinnert: Wie großartig muss es als Junge sein (Mädchen können das ja mehrheitlich sowieso), singen zu können – alle angebeteten Herzen  fliegen dir sicherlich zu!