Uncategorized: Das Stipendium versoffen…

axel-stoll_Tattoo

 

(Die Tätowierung zeigt den Greifswalder Ex-Studiosus Axel Stoll)

Das Stipendium versoffen, verraucht das Gehirn,
von der Jungfrau verlassen, geliebt von der Dirn,
bis zwölf in der Kneipe, bis mittags gepennt,
|: ja, so ist er, so bleibt er, der deutsche Student! 😐

Von Verwandten, Bekannten als Vorbild hingestellt,
doch wir woll’n nicht ihr Lobe, wir woll’n nur ihr Geld,
und sind wir zu Hause, dann wird nur geschlemmt,
|: ja, so ist er, so bleibt er, der deutsche Student! 😐

Vom Professor verachtet, vom Assi* gehaßt,
die Belege gekupfert, die Vorlesung verpaßt,
von außen vergammelt, von innen patent,
|: ja, so ist er, so bleibt er, der deutsche Student! 😐

Wir studieren, studieren, weil’s uns so gefällt,
uns’re einzige Sorge, das ist nur das Geld,
doch wir wissen, wir wissen, daß Arbeit nicht schändt’,
|: ja, so ist er, so bleibt er, der deutsche Student! 😐

Ja, wir lieben die Weiber, den Wein und Gesang,
wir sind niemals nüchtern, wir sind niemals krank,
weil unser Körper nur Alkohol kennt!
|: Ja, so ist er, so bleibt er, der deutsche Student! 😐

Von den Göttern verlassen, vom Teufel geliebt,
Alkohol in den Adern, die Prüfung versiebt,
bis zwölf in der Kneipe, bis mittags gepennt,
|: ja, so ist er, so bleibt er, der deutsche Student! 😐

Ja, so ist er, so bleibt er, der Greifswalder Student:

Ausstellungen, Fotografie: Irving Penn: “Centennial”

Fotos: Jabs

Fotos: Jabs

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MoMA eine monumentale Ausstellung Irving Penns. Nach den Stationen New York und Paris gelangten die 240 Bilder nun nach Berlin, zu C/O.
Nun ist Werbe-, Mode- und Prominentenfotografie nicht gerade das, was mich über alle Maßen interessiert, aber dieser Meisterfotograf schuf Ikonen der Lichtbildkunst.
Das Bilderschauen wurde schwierig: Die Galerie war rappelvoll und viele Motive hat der Fotofreund schon irgendwann mal in irgendeiner Zeitschrift gesehen.
Irving Penn erlaubte sich neben den Arbeiten für das Modemagazin Vogue immer wieder die Beschäftigung mit “freien Themen”. Die Serie, die 1948 im peruanischen Cuzco entstand, begeisterte mich total. Interessanterweise nutzte Penn hier eine Großformatkamera und Farbdiafilm, um dann Schwarzweißabzüge anzufertigen. Farbige Offset-Lithografien dieser Motive wurden aber im Vogue Magazin veröffentlicht. Großartig fand ich auch die Aufnahmen, die er 1970 in Neu Guinea machte. Ein Motiv hängt in zweifacher Ausfertigung nebeneinander – als Schwarzweißfoto und als Farbbild. Dabei wirkt die Farbaufnahme sogar intensiver, stärker! Bei diesem Bild handelt es sich übrigens um das einzige Farbfoto, das Penn selbst abzog.
(In der Präsentation werden neben Vintage-Fotos auch viele Barytabzüge neueren Datums,  zahlreiche edle Platindrucke und wenige Injektprints gezeigt.)

Diverses: Citizen Science, also Bürgerforschung zum Thema “Nachtigall, ick hör dir…” im Berliner Naturkundemuseum

102_Nachtigall 1 Kopie 103_Nachtigall 2 Kopie

http://www.sueddeutsche.de/wissen/forschungsprojekt-zum-mitmachen-nachtigall-ick-hoere-dir-1.3878298

http://naturblick.naturkundemuseum.berlin

https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/museum/veranstaltungen/nachtigala

https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/museum/veranstaltungen/die-stadt-als-lebensraum-ornithologische-exkursionen-mit-dem-mfn-0

https://www.youtube.com/watch?v=QCGj0qQIXJY